Alle warten auf den Fernsehturm
Geschenke für die Bundesbürger: Am ersten Weihnachtstag, dem 25. Dezember 1952 wurde der offizielle Fernsehbetrieb nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgenommen. An diesem Tag wird erstmals auch die Tagesschau gesendet.
Fernsehsender heiß begehrt
Unumstritten ist die Lage
Ein ästhetischer Aussichtsturm setzt sich durch
Kein Empfang zur Fußballweltmeisterschaft
Der Turm im Wandel der Zeit
Als der Turm 1956 eingeweiht wurde, summierten sich Gesamtkosten auf 4,2 Millionen DM. In den folgenden 53 Jahren waren immer wieder Renovierungsarbeiten nötig, die viel teurer waren als die ursprünglichen Baukosten. Von 1979 bis 1983 wurde für die Modernisierung der Aufzugsanlage, der Energieversorgung, der Klimaanlage und der Kücheneinrichtung 11 Millionen DM investiert.
Die neueste und komplizierteste Sanierung dauerte von April bis November 2005. Die Außenhaut des Turmkorbs musste nach 50 Jahren dringend erneuert werden. Zum ersten Mal wurde dafür der Turm für mehrere Monate geschlossen.
Auch viele technische Erneuerungen wurden in den Fernsehturm eingebaut. Sie verbesserten vor allem das Sicherheitssystem des Turms. Dazu gehört beispielsweise die Rauchsauganlage von 2005. Mehrmals erneuert wurden auch die Lüftungs-, Heizungs- und Sprinkleranlagen.
Der Fernsehturm ist kein Turm mehr fürs Fernsehen
Die Fernsehantennen sind momentan stillgelegt. Sie sind für den Frequenzbereich des terrestrischen Fernsehens (DVB-T-Standard) nicht mehr geeignet. Der Stahlgittermast hätte umfangreich umgebaut werden müssen. Seit Juli 2006 wird daher das erste Fernsehprogramm der ARD nicht mehr über den Fernsehturm, sondern über den benachbarten Fernmeldeturm der Telekom ausgestrahlt.
Der Fernsehturm sendet seit Mai 1956 Radio-Programme. Die UKW-Sendeantenne wurde erstmals 1981 und wegen eines Schadens im Jahr 2000 erneuert.1988 begann die Entwicklung des digitalen Rundfunks (Digital Audio Broadcasting DAB). Zur besseren Versorgung wurde im Jahr 2000 ein leistungsfähige DAB-Antenne am Mast montiert.
10. Juni 1954
Baubeginn. Der Intendant des Süddeutschen Rundfunk, Dr. Fritz Eberhard, führt den ersten Spatenstich aus.
23. August 1955
Richtfest. Ein Hubschrauber bringt den Handwerkern ein Fass Bier.
29. Oktober 1955
Der Fernsehsender auf dem Fernsehturm wird in Betrieb genommen.
29. Dezember 1955
Oberbürgermeister Klett und seine Frau besuchen die Baustelle. Sie fahren mit dem einfachen Lastenaufzug außen am Turm entlang. Die beiden Innenaufzüge waren noch nicht fertig.
3. Februar 1956
Bei minus 33 Grad Celsius explodiert die Abwasserleitung. Der Oberbau-
leiter Erwin Heinle musste den Turm sperren. Die Pressekonferenz vor der Einweihung findet deshalb bei schlechter Stimmung am Fuß des Turmes statt.
5. Februar 1956
Feierlichkeiten zur Einweihung des Stuttgarter Fernsehturms.
10. Juni 1954
Baubeginn. Der Intendant des Süddeutschen Rundfunk, Dr. Fritz Eberhard, führt den ersten Spatenstich aus.
23. August 1955
Richtfest. Ein Hubschrauber bringt den Handwerkern ein Fass Bier.
29. Oktober 1955
Der Fernsehsender auf dem Fernsehturm wird in Betrieb genommen.
29. Dezember 1955
Oberbürgermeister Klett und seine Frau besuchen die Baustelle. Sie fahren mit dem einfachen Lastenaufzug außen am Turm entlang. Die beiden Innenaufzüge waren noch nicht fertig.
3. Februar 1956
Bei minus 33 Grad Celsius explodiert die Abwasserleitung. Der Oberbau-
leiter Erwin Heinle musste den Turm sperren. Die Pressekonferenz vor der Einweihung findet deshalb bei schlechter Stimmung am Fuß des Turmes statt.
5. Februar 1956
Feierlichkeiten zur Einweihung des Stuttgarter Fernsehturms.
