Architektur_wieder raus
Schlicht betrachtet besteht der Fernsehturm aus einem Betonschornstein mit aufgesetzter Antenne und angehängtem Turmkorb. Tatsächlich ist er ein ästhetisches und architektonisches Meisterwerk. Entscheidend für die ästhetische Erscheinung ist der parabelartige Verlauf des Schafts. Die Verjüngung nach oben ist also nicht mit dem Lineal gezogen. Der leichte, kaum wahrnehmbare Schwung der Schaftwände verleiht dem Bauwerk Leichtigkeit und harmonisches Aussehen.
Auch der Turmkorb wurde so lange modifiziert, bis er ästhetischen Ansprüchen genügte. Das oberste Geschoss ist zylindrisch, die drei unteren wurden leicht kegelförmig abgeschrägt.
Auch der Turmkorb wurde so lange modifiziert, bis er ästhetischen Ansprüchen genügte. Das oberste Geschoss ist zylindrisch, die drei unteren wurden leicht kegelförmig abgeschrägt.
Urmodell für andere Türme
Mit seinen 217 Metern ist der Stuttgarter Fernsehturm das Urmodell für viele andere Fernsehtürme der Welt. Der Pionier unter den Fernsehtürmen fand wie kein anderes Bauwerk großes internationales Echo und löste eine globale Turmbauwelle aus. Inzwischen gibt es Hunderte von Fernsehtürmen in aller Welt, wobei der Stuttgarter mit seinen harmonischen Proportionen bisher einmalig geblieben ist.
Zusatzinfos:


