Modell für andere Türme
Mit seinen 217 Metern ist der Stuttgarter Fernsehturm der Erste der Welt und somit das Urmodell für viele andere Fernsehtürme. Der Pionier gilt als ästhetisches und architektonisches Meisterwerk und ist bis heute in seinem zeitlosen Design unerreicht.
Der Stuttgarter Turm löste eine globale Turmbauwelle aus. Inzwischen gibt es Hunderte von Fernsehtürmen in aller Welt, wobei der Stuttgarter mit seinen harmonischen Proportionen bisher einmalig geblieben ist.
Ein architektonisches Meisterwerk
Schlicht betrachtet besteht der Fernsehturm aus einem Betonschornstein mit aufgesetzter Antenne und angehängtem Turmkorb. Tatsächlich ist er ein ästhetisches und architektonisches Meisterwerk. Entscheidend für die ästhetische Erscheinung ist der parabelartige Verlauf des Schafts. Die Verjüngung nach oben ist also nicht mit dem Lineal gezogen. Der leichte, kaum wahrnehmbare Schwung der Schaftwände verleiht dem Bauwerk Leichtigkeit und harmonisches Aussehen.
Auch der Turmkorb wurde so lange modifiziert, bis er ästhetischen Ansprüchen genügte. Das oberste Geschoss ist zylindrisch, die drei unteren wurden leicht kegelförmig abgeschrägt.
Fritz Leonhardt:
"Auch der Bauingenieur
muss seinen Beruf als Planer,
Entwerfender und Gestalter
sehen und die Bauwerke
als Ganzes betrachten.
Auch er muss mindestens
Sinn und Verständnis
für schönheitliche Gestaltung
haben, denn seine Bauwerke
sind auch Teil
der gebauten Umwelt."
Fritz Leonhardt:
"Auch der Bauingenieur
muss seinen Beruf als Planer,
Entwerfender und Gestalter
sehen und die Bauwerke
als Ganzes betrachten.
Auch er muss mindestens
Sinn und Verständnis
für schönheitliche Gestaltung
haben, denn seine Bauwerke
sind auch Teil
der gebauten Umwelt."
